Landesrätin Dr. Juliane Bogner-Strauß im Gespräch

7. Sep. 2020 | #Gesundheit, #Top-Thema | 0 Kommentare

Was waren Ihre Beweggründe von der Bundespolitik in die Landespolitik zu wechseln?

Die gesamte Breite und mein großes Interesse für das Ressort Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Pflege waren mitunter ausschlaggebend – das hat mit Sicherheit mit meinem Vorleben als Wissenschaftlerin im Gesundheitsbereich zu tun. Zudem bin ich in der Steiermark extrem verwurzelt, komme aus der Südsteiermark. Daher war es für mich eine Art „Heimkommen“. Politik für die Steirerinnen und Steirer machen zu können, sehe ich als große Chance – diese möchte ich nutzen und in den kommenden Jahren vieles bewegen, denn die Herausforderungen sind groß.

Sie sind zuständig für Bildung, Gesellschaft, Gesundheit und Pflege – ein sehr großes Ressort, wie legen Sie Ihre Arbeit an und was werden Ihre Schwerpunkte sein?

Als ehemalige Wissenschaftlerin ist es mir wichtig, Politik auf Basis von Zahlen, Daten und Fakten zu machen. Das gilt für alle meine Ressortbereiche, denn jeder Bereich betrifft uns alle einmal im Laufe des Lebens – daher möchte ich in Zukunft ressortübergreifend tätig werden und Projekte umsetzen. In der Bildung ist mir der Ausbau der Kinderbetreuungsplätze – insbesondere im ländlichen Raum – ein Anliegen. Im Bereich der Gesellschaft müssen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stärken, den Jugendlichen Gehör verschaffen und endlich in einer Welt ankommen, wo Frau und Mann gleichstellt sind. Im Gesundheitsbereich muss es gelingen, dass die Steirerinnen und Steirer mehr gesunde Jahre haben und dass wir auf dem letzten Stand der medizinischen und technologischen Entwicklung sind und dies für alle in leicht zu erreichender Nähe. In der Pflege werde ich mich dafür einsetzen, dass wir die Pflege zu Hause attraktiver gestalten, aber auch zugleich das Berufsbild der Pflege aufwerten, denn dieser Beruf mag zwar oft herausfordernd sein, aber wir brauchen engagierte, junge Menschen, die diesen Beruf ausüben.

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